Über den Inhaber Kai Spriestersbach
Meine Kernkompetenzen sind die Entwicklung von ganzheitlichen SEO-Strategien, die Organisation der Informationsarchitektur, onSite-Optimierungsmaßnahmen sowie nachhaltiger Linkaufbau sowie die Long-Tail-Optimierung. Ich beschäftige mich zudem mit der Web-Analyse, dem Erfolgstracking der durchgeführten Maßnahmen und koordiniere externen Dienstleister im Bereich Content-Erstellung, Web-Entwicklung, Web-Design und Linkbuilding.
Ich bin Gründer und Moderator des Online Marketing Podcasts OnlineRadar und blogge hier gerne über aktuelle Entwicklungen im Bereich SEO. Zudem beschäftige ich mich als leidenschaftlicher Entwickler mit neuen Ansätzen im Bereich SEO-Tools und betreibe unter anderem das kostenlose Long Tail Keyword Tool.
Vor dem Schritt in die Selbstständigkeit war ich bei der jameda GmbH in München als Inhouse SEO Manager für die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen SEO-Strategie für das Unternehmen verantwortlich.
Zuvor sammelte ich, sowohl auf Agentur-, als auch auf Unternehmensseite bereits Erfahrung im Bereich Online Marketing. So war ich bei der blue Summit Media GmbH in München als Senior Consultant für Online Marketing im Bereich SEO für zahlreiche namhafte Kunden verantwortlich. Unter anderem für die Planung, Leitung und Durchführung von SEO-Projekten.
Bei der AUVICA GmbH (jetzt ViMP GmbH) in München war ich als Online Marketing Manager für die Disziplinen SEO, SEM und E-Mail-Marketing zuständig und betreue das Unternehmen weiterhin bei der Optimierung der SEO-Performance und den AdWords-Kampagnen.
Meine berufliche Laufbahn startete ich nach einer Ausbildung zum Mediengestalter als Media Producer bei der multimedia schmiede GmbH mit einem breiten Aufgabenspektrum in den Bereichen Web-Design, Web-Entwicklung, Projektmanagement und SEO.

Wie wird man SEO?
Das ist eine gute Frage! Meinen Werdegang schildere ich hier aus meiner ganz persönlichen Sicht:
Technik und Konsolen
Eigentlich habe ich mich schon immer für Technik interessiert. Anfangs noch mit einfachen Schaltungen rumgelötet, haben es mir schnell Computer und Konsolen aller Art angetan. Bei einem Nachbarn habe ich mit 6 oder 7 Jahren zum ersten Mal an einem Apple Macintosh II Shufflepuck, ein lustiges Airhockey-Spiel in Schwarz-Weiß, aber schon mit der Maus gespielt und war natürlich total fasziniert. Zu Hause habe ich dann mit einem gebrauchten Atari 2600 gespielt, den mein Vater eines schönen Weihnachtens mitbrachte und so einige Joysticks bei Decathlon und anderen Spielen verschlissen. Bei Freunden und Nachbarn könnte ich an Amiga 500, C64 später mit dem Gameboy und vorallem dem Super Nintendo dem Zocken nachgehen.
Mein erster eigener PC
Den Beginn der PC-Ära mit 286er, 368er, 486er unter DOS und Windows 3.1 und 3.11 habe ich bei Freunden und Nachbarn mitverfolgt und meinen ersten eigenen PC schließlich im Jahre 1995 bekommen. Das Prachtstück war ein Intel Pentium 100 mit satten 8 MB RAM und Windows 95
Teuer aufgerüstet werden musste das Ungeheuer natürlich mit einem CD-ROM-Laufwerk samt 16 Bit-Soundkarte – WOW! Das war also Multimedia!
Vom RivalNet ins Internet
Zum ersten Mal “online” war ich zu der Zeit über das damalige Siemens-Forum in München. Damals suchte man noch mit Altavista und eBay hieß hierzulande noch Alando. Die ersten Er- und Versteigerungen wickelte man noch mit persönlichen Treffen und Übergaben unter Nerds ab
Hach, das waren noch Zeiten. Im Gymnasium gab es Programmierkurse in TurboPascal und zu Hause wurde in Basic rumgehackt und fremder Source-Code fasziniert studiert und manipuliert und die Auswirkungen beobachtet.
Vor dem Durchbruch des Internets wählte ich mich per Modem (für 3 Pfennig pro Minute!) in das damalige RivalNet, einem lokalen Netzwerk in München ein, das Mailbox-Funktionalitäten, Chat, Private Messaging, Filesharing und zentrale dedizierte Server damals üblicher Spiele bot. Irgendwann 1999 verschob das RivalNet seinen Service dann in das Internet und dank massenhafter AOL-Freiminuten war ich dann also im Internet, besser gesagt dem, was AOL damals für das Internet hielt…
Communities, Online Gaming und Webseiten bauen
Es folgten “Karrieren” in der Szene und als Gamer in nationalen Online-Ligen. Vom Teilnehmer und späteren Veranstalter von LAN-Partys und Online-Ligen bis hin zum Foren- und Serveradmin und Grafiker und Redakteur für ein Online-Spiele-Magazin war eigentlich alles dabei.
Mein Interesse an Internettechnologien gegann so richtig zu entfachen. Aus der Not wurde eine Tugend und so programmierte ich schnell nicht nur für meinen Clan die Webseiten in HTML und PHP+MySQL, sondern schnell auch für Freunde, Bekannte und andere Portalbetreiber. Da die Webseiten dann natürlich auch noch nach was aussehen sollten, habe ich mich durch Tutorials und Learning-By-Doing in Photoshop fit gemacht und erste Erfahrungen im Web-Design und CSS gesammelt.
Junge, lern was gescheites! Der anstudierte Mediengestalter…
Nachdem mir im Grundstudium klar wurde, dass das Wirtschaftsingenieurwesen doch nicht das Richtige für mich ist, habe ich kurzerhand mein Hobby zum Beruf gemacht und als freiberuflicher Web-Designer und Web-Entwickler Kundenaufträge ausgeführt. Als studentische Hilfskraft in der Web-Entwicklung tat ich dies für die Frauenbeauftragte der Fachhochschule München sowieso lieber als in die Vorlesungen zu gehen.
Um das Ganze irgendwie auf eine solidere Basis zu stellen, habe ich eine Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien bei einer Multimedia-Agentur in München gemacht. Die hilfsbereiten Menschen und die exzellenten Foren Mediengestalter.info und flashforum.de haben mir in dieser Zeit geholfen mein Wissen sowohl zu verbreitern, als auch zu vertiefen. Während dieser Zeit habe ich mich intensiver mit HTML und CSS auseinandergesetzt und Flash, ActionScript, TYPO3 und auch die Suchmaschinenoptimierung als solches kennengelernt.
Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nämlich garnicht bewusst, dass das was ich machte sich SEO nennt! Links setzte ich hauptsächlich um Besucher zu bekommen und Inhalte habe ich ohnehin meistens barrierefrei und somit maschinenlesbar veröffentlicht. Nach Abschluß meiner Ausbildung blieb ich noch ein weiteres Jahr als Media Producer bei der Multimedia-Agentur und war hauptsächlich mit der Umsetzung von Webprojekten beschäftigt.
Inhouse SEO, SEM, Usability, Frontend-Developer, Ausbilder und Mädchen für Alles
Stärker in Richtung Online Marketing ging es dann für mich bei einem kleinen Start-Up, einem Hersteller von Video-CMS und Web-TV-Software, wo ich insbesondere die Webseitenbetreuung und die Themen SEO, SEM und E-Mail-Marketing übernahm. Ich arbeitete auch aktiv in der Grafik und Frontend-Entwicklung mit und übernahm später deren Leitung. Als Ausbilder für Mediengestalter durfte ich dort mit großer Freude meinen ersten Auszubildenen einstellen und mein Wissen und meine Begeisterung an der Thematik weitergeben. Als nächsten Schritt wollte ich mich ein wenig von der Breite verabschieden und mehr in die Tiefe gehen und entschied ich mich schließlich für eine Spezialisierung im Bereich SEO, da dieser Bereich mich am meisten Spaß macht, mich immer motivierte und bis heute fasziniert.
Dann also Online Marketing Consultant
Von Oktober 2009 bis Ende 2010 war ich als Senior Consultant für Online Marketing im Bereich SEO bei der Blue Summit Media GmbH in München tätig.
Meine Aufgaben umfassten dort vor allem die Beratung von Kunden in sämtlichen Disziplinen der Universal Search, sowie die Planung, Leitung und Durchführung von SEO-Projekten. Meine Kernkompetenzen waren die Entwicklung von ganzheitlichen SEO-Strategien, onSite-Optimierungsmaßnahmen, Keyword-Research sowie nachhaltiger Linkaufbau und die Long-Tail-Optimierung. Ich kümmerte mich zudem um die laufende Analyse, das Erfolgstracking der durchgeführten Maßnahmen und koordinierte externen Dienstleister im Bereich Content-Erstellung, Web-Entwicklung, Web-Design und Linkbuilding. Zur Unterstützung des Vertriebs erstellte ich Analysen und war als fachlicher Berater bei Kundenpräsentationen und Pitches involviert. Zudem war ich nebenberuflich bereits als SEO Freelancer tätig.
Inhouse SEO Manager
Im Jahre 2011 war ich als Inhouse SEO tätig. Die Position als SEO Manager bei der jameda GmbH war wirklich sehr interessant, spannend und abwechlsungsreich. Das Team ist klasse und das Produkt entwickelt sich hervorragend.
Ich hatte dort eine Schnittstellenposition zwischen Marketing und Technik und kümmerte ich mich darum, dass die Suchmaschinen die Seite optimal indexieren können und die Informationsarchitektur stimmt. Zudem kümmerte ich mich um die Auswahl der relevanten Suchbegriffe und Themen, damit unser Redaktionsteam guten, relevanten Content produzieren kann. Für Verlinkungen und Markenbekanntheit arbeite ich eng mit der PR-Abteilung zusammen. Zudem fielen Webanalyse und Tracking in mein Aufgabengebiet.
Selbstständiger SEO-Berater und Student der FHWS im E-Commerce
Seit Anfang 2012 bin ich nun selbstständig und berate Kunden in sämtlichen Aspekten der Suchmaschinenoptimierung. Daneben lege ich einen Schwerpunkt auf meine Weiterbildung und habe mich für ein Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Würzburg-Schweinfurt entschieden. Der Studiengang E-Commerce ist ganz neu und einer der Ersten in Deutschland und hat es mir sofort angetan.
E-Commerce beschäftigt sich mit allen Formen des Verkaufens über das Internet. Dies ist eines der größten Zukunftsfelder und die Wachstumsraten in dieser Branche sind enorm. Die angebotenen Vorlesungen und Seminare behandeln Themen wie:
- Suchmaschinen-Marketing
- Web-Programmierung
- Oberflächengestaltung und Benutzerfreundlichkeit im Web
- Projektmanagement und vieles mehr.
Seit 1.10.2012 bin ich nun also nochmal Student in Würzburg
Details über meinen bisherigen beruflichen Werdegang gibt es in meinem Profil bei XING.
Meine Projekte
- OnlineRadar ist der Online Marketing Podcast. Interessante Themen und Gäste sind gerne gesehen und herzlich willkommen!
- Das Long Tail Keyword Research Tool für SEO und SEM, macht Vorschläge zu Long Tail Suchphrasen, bietet einen CSV-Export und funktioniert in vielen Sprachen und Ländern.
- Junges München – Das Münchner Magazin für junge Köpfe gründete ich gemeinsam mit einem befreundeten Texter aus München, Gidon Wagner.
- Meine Lieblings-Fahrschule in München betreue ich ehrenamtlich in Sachen Optimierung für die lokale Suche.
- Als Spielwiese und SEO-Experimente bastel ich an meinen Affiliate-SEO-Projekten, wenn es die Zeit zulässt. Beispielsweise Lederranzen.net
- Wer für den UMTS- und DSL-Nachfolger Long Term Evolution einen passenden LTE Vertrag sucht, wird auch bedient.
- http://alternativezu.org/ und http://alternativenzu.com/ sind meine kleinen Ratgeber-Long-Tail-Blogs.
- Das erste mobile Presseportal habe ich mir Gidon Wagner gestartet.
- Kai+
- I ♥ WordPress
Zeitvertreib
- Autos, Young- und Oldtimer
- Gute Küche / Kochen
- DIY & Hacking
- Filme sehen, Filme drehen
- Photographie
- Podcasts hören und produzieren
Mein Name
Der Name Kai (ausgesprochen ˈkaɪ) kann mehrere Bedeutungen in verschiedenen Sprachen und Kulturen:
- Kai ist ein polynesischer und japanischer Name. Im Japanischen und hawaiianischen bedeutet er Ozean
- In der Sprache der Maori auf Neuseeland heißt Kai Essen und ist das Verb für essen und füttern (irgendwie passt das, wie ich finde
) - Kai ist ebenfalls ein chinesischer Vorname und wird kantonesisch 繼 geschrieben.
- In Mandarin schreibt man Kai 凱, was Sieg oder Sieger bedeutet. Im Chinesischen kann Kai als 開 geschrieben ebenfalls offen bedeuten.
- In skandinavischen Kulturen, wird Kai häufig als Beschützer der Erde oder Schlüsselwächter verstanden.
- Im Burmesischen heißt Kai stark oder unzerstörbar
- Kai heißt in der Sprache der Navajo Weidenbaum.
- Im Baskischen ist Kai ein gängiges Wort für den Pier eines Hafens, also im Grunde wie im Deutschen der Kai, also die Hafenmauer.
- Kai heißt im Keltischen Dem Feinde gefährlich
- In Yoruba, einer Nigerianischen Sprache bedeutet Kai Liebe, was mir definitv am besten gefällt ♥
